Nächstes Jahr am selben Tag – Rezension

Ausgerechnet am Abend, bevor sie von Los Angeles nach New York zieht, lernen sie sich kennen: die 18-jährige Fallon, Tochter eines bekannten Filmschauspielers, und der gleichaltrige Ben, der davon träumt, Schriftsteller zu werden. Beide verlieben sich auf den ersten Blick ineinander und verbringen die Stunden vor dem Abflug zusammen. Doch wie soll es weitergehen? Wollen sie sich wirklich auf eine Fernbeziehung einlassen und ihren Alltag nur halbherzig leben? Um das zu verhindern, beschließen die beiden, sich die nächsten fünf Jahr jedes Jahr am selben Novembertag zu treffen, dazwischen jedoch auf jeglichen Kontakt zu verzichten. Und wer weiß, vielleicht, so die Hoffnung, klappt es am Ende der fünf Jahre ja mit einem Happyend.
Doch fünf Jahre sind eine lange Zeit – und so kommt ihnen trotz aller intensiven Gefühle, die bei jedem Treffen der beiden hochkochen, ganz einfach das Leben dazwischen …

Ich stand mehrfach im Buchladen und habe überlegt, mir dieses Buch zu kaufen, aber so ganz hat es mich nie überzeugt wenn ich nur den Klappentext gelesen habe.
Als die liebe Sarah und ich dann aber auf die Idee kamen es gemeinsam zu lesen, „muste“ ich es mir dann doch kaufen und ich sage nur so viel: Es war sowas von definitiv richtig dieses Buch zu kaufen.

Fallon und Ben ergeben eine Liebesgeschichte wie sie zufälliger nicht sein könnte.
Genau 2 Jahre nachdem Fallon bei einem tragischen Unfall durch Brandnarben entstellt wurde, sitzt sie mit ihrem Vater – zu dem sie kein besonder gutes Verhältnis hat – im Restaurant.
Irgendwann droht die Situation zu eskalieren, da Fallons Vater sie und ihre Entscheidungen weder respektiert noch unterstützt.
Und genau da kommt Ben ins Spiel.
Er setzt sich einfach neben Fallon und spielt ihren Fake Freund. Fallon – die natürlich erstmal total verwirrt ist – spielt mit und von diesem Moment an, beginnt eine der schönsten und tragischten Liebesgeschichten.

Fallon ist zu diesem Zeitpunkt 18 und auf dem Sprung nach New York um ihr Leben wieder auf die Reihe zu kriegen und sich selbst zu finden. Die Tatsache, dass sie Ben kennenlernt gehörte nicht zum Plan.
Sie beschließen, ihre jeweiligen Leben gewohnt weiter zu führen um in diesem Moment vor Allem Fallon zu helfen, die diesen Umbruch in New York für ihre eigene Entwicklung braucht, sich aber trotzdem jedes Jahr am selben Tag zu sehen, genau 5 Jahre lang um dann zu entscheiden wie es zwischen den beiden steht.

Ich muss sagen wie bei jedem Colleen Hoover Buch, das ich lese läuft es gleich ab.
Ich brauche eine Weile um rein zu kommen, allerdings nicht so dass es die ersten Seiten langweilig wäre, es ist einfach gut.
Dann irgendwann urplötzlich nach etwa zwei Dritteln des Buchs ist man so gebannt und plötzlich von einer Wendung geflasht, dass man einfach nicht aufhören kann zu lesen und das Ende ist dann auch meistens gut aber für mich aus irgendeinem Grund nie zu 100% zufriedenstellend.

Fazit:

Eine wunderschöne und bewegende Liebesgeschichte, die es auf jeden Fall Wert ist gelesen zu werden

Bewertung:

🌟🌟🌟🌟