Magonia – sie leben im Verborgenen

Magonia. Als ich diesen Namen zum ersten Mal hörte war es um mich geschehen. Ich finde, alleine dieses Wort hat etwas zauberhaftes.
Dieses wunderbare Wort ist der Titel des Buchs um dass es sich heute drehen wird. Denn zu diesem Buch, was vor ein paar Tagen erschienen ist habe Ich zusammen mit ein paar anderen wundervollen Bloggern eine Blogtour gestartet.
Am Donnerstag fing es an mit der Buchvorstellung.
Weiter ging es mit der Autorenvorstellung, der Charaktervorstellung, den besten Zitaten, Magonia Fan Art und heute bin ich dann dran.

Ich stelle euch Magonia vor. Eine Welt die mit unserer sehr eng verbunden ist und auch wenn wir sie nicht sehen, wissen wir immer dass sie da ist.

Zuerst bleibt Magonia nur ein Mythos, dem Jason und Aza hinterherrennen. Die Existenz dieser Welt würde nämlich einige Dinge erklären, wie zum Beispiel das Schiff das Aza im Himmel gesehen haben will, was aber alle wieder nur auf ihre Krankheit abschieben.
Doch als Aza dann stirbt und in Magonia wieder aufwacht, wird diese Welt realer als es Aza lieb ist.
Plötzlich wird klar, dass alle Legenden die Jason und sie vorher studiert haben wahr sind.

  In Magonia gibt es keine Menschen. Die Wesen die Menschen am nächsten kommen sind die Magonier. Sie haben menschenähnliche Züge, aber doch auch einiges was an einen Vogel erinnert und ihr ganzer Körper ist blau. Auch Aza wird zu so einem Magonier als sie in diese andere Welt eintaucht.
Jeder Magonia hat seinen eigenen Canwr, den Herzensvogel. Dieser Vogel – der übrigens bei jedem Magonier eine andere Art ist – ist mit seinem persönlichen Magonier verbunden und hat Zugang zu seinem Brustkorb. Der Canwr nistet sich dort ein um mit dem Magonier zusammen Lieder zu singen.
Das ganze ist so wichtig, weil in dieser Himmelswelt alles über den Gesang gesteuert wird. Jedes Lied und jeder Ton bewirkt etwas anderes und damit das ganze funktioniert braucht man seinen Canwr.
In Magonia gibt es eine strenge Rangordnung und die Magonier führen diese an. Ihnen untergestellt sind die Rostrae. Rostrae sind Vogelwesen. Sie haben die Möglichkeit als Vogel durch die Lüfte zu fliegen können aber auch ihre Gestalt wandeln und etwas menschenähnlicher werden. Sie bekommen dann Hände, obwohl man ihre Flügel sieht und können laufen aber sind überall noch mit ihrem Federkleid bedeckt.

In Magonia lebt jeder anders. Es gibt vielen Magonier die in kleinen Städten wohnen die man auch als Himmelsinseln bezeichnen könnte, aber viele leben auch in großen Städten, wie der hauptstadt Maganwetar.
Einige sind aber auch ihr Leben lang auf Reisen auf Schiffen. Manche arbeiten dort wie auf Frachtern oder um zu ernten, aber manche sind auch Piraten.
Die Schiffe bewegen sich fort indem sie am Mast ein sogenanntes Fledersegel haben. Quasi eine überdimensional große Fledermaus die das Schiff hinter sich herzieht.

Nun fragt ihr euch bestimmt, warum noch kein Mensch die ganzen Schiffe im blauen Himmel bemerkt hat?
Nun, auch dafür gibt es eine Erklärung. Jedes Schiff reist begleitet von seinem eigenen Wetter. Die Schiffe sind eingehüllt in dichte Wolken, sodass man sie nicht sieht und Begleitwesen sorgen für das restliche Wetter.
Im Falle der Amina Penarum – das Schiff auf dem Aza landet – handelt es sich bei diesen Wesen um Sturmwale. Dieser sorgen dafür, dass überall wo das Schiff langsegelt, auf der Erde unter ihnen ein Sturm aufzieht.
Es gibt natürlich noch andere Wesen wie zum Beispiel die Blitzhaie und in anderen Höhen und Tiefenlagen des Himmels natürlich auch Feuerfische und Riesenkalmare die sich alle irgendwo im Himmel bewegen.

Das heißt wir Drowner – so werden wir Menschen hier unten genannt – bekommen gar nicht mit, dass die Wettererscheinungen etwas ganz anderes sind als sie zu sein scheinen.
Aber nicht nur das Wetter wird von Magonia beeinflusst.
Auch zum Beispiel Sternschnuppen sind nichts anderes als eine Nachricht von Schiff zu Schiff die an einem brennenden Pfeil verschickt wird.
Und unsere wunderschönen Sonnenuntergänge? Nichts weiter als eine Beerdigung nach magonischer Tradition.

Ab und an sichtet ein Drowner aber doch mal ein Schiff oder ein Magonier geht über Bord und überlebt den Aufprall auf die Erde. Denn magonische Schiffe müssen manchmal ein Risiko eingehen um ihrer Arbeit nachzugehen. Sie ernten die Felder der Drowner ab um selbst nicht zu verhungern, da in Magonia nichts mehr so wie früher ist und sehr viele unter Hunger leiden.

All diese Krisen und die stark veraltete aber dennoch streng durchgesetzte Rangfolge der verschieden Wesen sorgen natürlich für Unruhe.

Ich denke, die Gegebenheiten die Magonia bietet sind fantastisch um eine neue wunderschöne Geschichte zu kreieren und dass ist mit diesem Buch eindeutig geschehen.
Ich hoffe ich habe euch mit diesem Beitrag nicht zu viel verraten, aber ich denke das meiste hiervon erfährt man eh schon im Klappentext und der Rest ist nicht von Belangen für die Handlung.

Ich bin sehr gespannt auf eure Meinung und vor Allem könntet ihr euch vorstellen dass es euch wie Aza geht? Sterben und in Magonia aufwachen? In Magonia leben?