Love letters to the dead – Rezension

Es beginnt mit einem Brief. Laurel soll für ihren Englischunterricht an eine verstorbene Persönlichkeit schreiben. Sie wählt Kurt Cobain, den Lieblingssänger ihrer Schwester May, die ebenfalls viel zu früh starb. Aus dem ersten Brief wird eine lange Unterhaltung mit toten Berühmtheitenwie Janis Joplin, Amy Winehouse und Heath Ledger. Denn die Toten verstehen Laurel besser als die Lebenden. Laurel erzählt ihnen von der neuen Schule, ihren neuen Freunden und Sky, ihrer großen Liebe. Doch erst, als sie die Wahrheit über sich und ihre große Schwester May offenbart, findet sie den Weg zurück ins Leben und kann einen letzten Bief an May schreiben…

Lange hat das Buch nicht auf meinem SuB gelegen, denn der Klappentext und das Cover haben mich so in seinen Bann gezogen, dass ich dieses Buch einfach direkt lesen musste.
Allerdings lag es dann fast einen ganzen Monat neben meinem Bett als currently reading….
An sich fand ich die Idee der Aufmachung des Buches extrem spannend und vor Allem originell. Laurel, die Protagonistin, kam bereits durch ihre große Schwester in Kontakt mit dem Tod und geht daher perfekt in der Aufgabe auf, die ihr im Englischunterricht gestellt wird. Sie arbeitet das ganze Schuljahr an ihren Briefen und findet so ihren Weg den Tod ihrer Schwester zu verarbeiten.
Leider klingt das ganze deutlich spannender als es letztlich ist.
Anfangs hatte ich Probleme mich an den Schreibstil zu gewöhnen, denn erstens ist es eine ganz andere Art und Weise zu lesen wenn alles aus Briefen besteht und zweitens gibt es gerade am Anfang sehr viele Zeitsprünge die es mir sehr schwer gemacht haben in die meiner Meinung nach sehr langsam aufbauende Geschichte reinzufinden.
Ich fand es von Anfang an sehr schwer ihre neuen Freunde einzuordnen und war mir auch in Bezug auf sie uns Sky unsicher, da es ziemlich lange dauert bis man überhaupt interessant Details und Wahrheiten erfährt die das ganze Geschenhen dann verständlicher machen.
Ich habe mich trotzdem dazu aufgerafft das ganze weiter zu lesen und es wurde deutlich besser.
Ab der Hälfte wurde es deutlich besser und am Ende war es sogar gut.
Ich habe auch in diesem Buch einiges markiert, weil am Ende viele Sätze und Zitate vor meinen Augen standen, die ich sehr gut nachvollziehen kann und die mich tatsächlich auch berührt haben – wenn auch nur aufgrund der Tatsache dass ich 4 Geschwister habe und es in dem Buch um den Tod einer Schwester geht…

Fazit
Trotz aller Kritik ist Love letters to the dead ein Buch, was man durch aus nebenbei lesen sollte, einfach um mal wieder eine andere Sichtweise auf das Leben zu bekommen.

Bewertung
🌟🌟🌟