Der Schwarze Thron – Rezension

Der schwarze Thron war ein Buch, dass ich auf den Bloggerportal schon lange im Visier hatte. Und als ich es dann genehmigt bekommen habe, wurde es direkt zu meinem CR. Da ich allerdings in der Zwischenzeit auf dem Weg nach Österreich war und in Österreich selbst meine Prioritäten mehr auf der Zeit mit der Familie lagen hat es etwas länger gedauert dieses Buch zu lesen.  Trotzdem hat es sich gelohnt.

Sie sind Schwestern. Sie sind Drillinge, die Töchter der Königin. Jede von ihnen hat das Recht auf den Thron des Inselreichs Fennbirn, aber nur eine wird ihn besteigen können. Mirabella, Katharine und Arsinoe wurden mit verschiedenen magischen Talenten geboren — doch nur, wer diese auch beherrscht, kann die anderen Schwestern besiegen und die Herrschaft antreten. Vorher aber müssen sie ein grausames Ritual bestehen. Es ist ein Kampf um Leben und Tod — er beginnt in der Nacht ihres sechzehnten Geburtstages …

Der Roman spielt immer wider an drei Orten. Wolfsquell – das urige Hafendörfchen der Naturbegabten in dem Arsinoe groß wird und lernt was es bedeutet der Natur so nah zu sein und eine Verbindung zu einem Familaris aufzubauen.
Gravesdrake – das Haus der Arrons und aktuelle Regierung in Indriskamm, in dem die zierliche Katherine aufwächst und in den Fähigkeiten einer Giftmischerin unterrichtet wird.
Rolanth – die Tempelstadt der Elementwandler, dass Mirabella ihr Zuhause nennt.
Immer näher rückt Beltane, das Fest an dem das Jahr des Aufstiegs beginnt.
Die Schwestern müssen sich und ihre Fähigkeiten präsentieren, müssen Eindruck bei der Anlandung machen und haben dann genau ein Jahr Zeit um ihren Anspruch auf den Thron geltend zu machen. Indem sie ihre beiden anderen Schwestern beseitigen.

Ich muss sagen, es war nicht ganz leicht in das Buch hinein zu finden, aber wenn man aufmerksam liest, hat man nach den ersten paar Kapiteln zumindest einen ersten Durchblick. Die erste Hälfte des Buches dient eigentlich nur dazu, die drei Schwestern in ihrem Umfeld kennenzulernen und die gesamten Familien und Intrigen die dahinter stecken. Es ist also eindeutig was anderes, als die meisten Fantasy Bücher die ich so lese, aber anders ist ja nicht gleich schlecht. Durch die Gegebenheit eines allwissenden Erzählers hat man einen Einblick in die Geschehnisse überall, jedoch fehlt es mir ein bisschen tiefer in die Gefühle der verschiedenen Charaktere einzutauchen.
Etwa ab der Hälfte des Romans nimmt die Story dann Fahrt auf und es baut sich Spannung auf. Mirabella, Katherine und Arsinoe sind für sich sehr interessant gehaltene Charaktere. Sie sind unglaublich verschieden und man merkt ihnen an, wo sie ausgewachsen sind und wessen Marionette sie eigentlich sind.
Dass die Handlung erst so spät startet ist natürlich einerseits etwas schleppend, andererseits muss man klar sagen, dass man keine Chance gehabt hätte all die parallelen Handlungsstränge zu verstehen, wenn man nicht die Vorgeschichte kennen würde.
Außerdem würde ich eindeutig sagen, dass es sich um einen Roman handelt, den man extrem aufmerksam lesen muss, da man nur so versteht was eigentlich gerade passiert und was für Folgen welche Handlung nach sich zieht.

Fazit
Ein intriganter Auftakt einer Reihe, die an Game of Thrones erinnert.

Bewertung
⭐️⭐️⭐️