Das Juwel – Reihenrezension

Im Juni habe ich bereits die ersten beiden Bände der Reihe „das Juwel“ gelesen und nachdem ich nun vor wenigen Tagen endlich den dritten Band bekommen habe und direkt gelesen habe, möchte ich heute die Reihe für euch rezensieren.
Der erste Band stand etwas länger in meinem Regal als erhofft, aber als ich ihn dann endlich begonnen habe zu lesen ging es ganz schnell.

BildergebnisViolet lebt in Armut, aber sie hat
eine besondere Gabe.
Eine Gabe, die ihre Chance und ihr Fluch zugleich ist …
Violet Lasting ist etwas Besonderes. Sie kann durch bloße Vorstellungskraft Dinge verändern und wachsen lassen. Deshalb wird sie auserwählt, ein Leben im Juwel zu führen. Sie entkommt bitterer Armut und wird auf einer großen Auktion an die Herzogin vom See verkauft, um bei ihr zu wohnen. Eine faszinierende, prunkvolle Welt erwartet sie. Doch das neue Leben fordert ein großes Opfer von ihr: gegen ihren Willen und unter Einsatz all ihrer Kraft soll sie der Herzogin ein Kind schenken.
Wie soll Violet in dieser Welt voller Gefahren und Palastintrigen bestehen?
Als sie sich verliebt, setzt sie nicht nur ihre eigene Freiheit aufs Spiel.

Sobald man Violet kennenlernt, schließt man sie direkt ins Herz.
Sie wurde in ihrer frühen Jugend von ihrer Familie getrennt um in einer Verwahranstalt zu lernen wie Mädchen wie sie ihre Gabe – die sogenannten Auspizien – verwenden können. Der Ausbau ihrer Fähigkeiten und die Ausbildung in weiteren Bereichen dient letztlich nur einem Zweck. Dem geplanten Verkauf an den Adel.
Und so wird auch Violet verkauft. An eines der vier Gründungshäuser.
In dieser völlig neuen Welt des Adels wird ihr schnell klar als was sie gesehen wird. Eine Art Trophäe mit der man prahlen kann. ein Haustier was man sich aus Freude hält, aber vor Allem ein zeitweise Nutzvolles Ding um Kinder für die Herrin zu bekommen. Schnell lernt sie sich anzupassen und da sie sich nicht so schnell geschlagen gibt, merkt sie, dass es auch durchaus Andere Menschen im Hause vom See gibt, die mit Violets Schicksal nicht zufrieden sind und es sich zur Aufgabe gemacht haben es zu ändern.

Die Idee des Buches hat mich fasziniert. Es ist mal wieder eine Dystopie, nur dass mich die beschriebene Welt und deren Technik eher an vergangene Zeiten erinnert. Violet ist ein herzensguter Mensch, dem die Familie sehr wichtig ist.
Aber vor Allem ist Violet eins. Eine Kämpferin. In ihrem neuen Leben im Schloss gibt es vieles, was sie lernen muss, wie zum Beispiel eine Maske aufzusetzen und sich so zu verhalten wie man es von ihr verlangt.
Aber dennoch bleibt sie sich selbst treu. Immer wieder erinnert sie sich daran wer Violet ist.
Auch die anderen Charaktere sind interessant gestaltet und hauchen dem Buch Leben ein.
Allerdings muss ich sagen, dass ich viele Stellen leider sehr vorhersehbar fand und mich das alles auch in groben Zügen an die Edelstein-Trilogie erinnert hat.

Fazit
Ein schönes Buch, dass mir aber sicher besser gefallen hätte, wenn ich etwas jünger gewesen wäre
Bewertung
⭐️⭐️⭐️⭐️

 

————- AB HIER NICHT WEITERLESEN WENN DU DEN ERSTEN TEIL NOCH NICHT GELESEN HAST, DIES ABER NOCH NACHHOLEN WILLST————

Kurz nachdem ich dann den ersten Teil beendet hatte, fand auch der zweite Teil seinen Weg in mein Bücherregal, denn auch wenn es kein 5 Sterne Buch war, musste es trotzdem definitiv weiter gelesen werden, weil ich wissen wollte was aus allen möglichen Menschen wird, vor Allem nachdem der erste Band mit so einem entsetzlichen Cliffhanger abrupt geendet hat.

BildergebnisViolet ist auf der Flucht. Nachdem die Herzogin vom See sie mit Ash, dem angestellten Gefährten des Hauses, ertappt hat, bleibt Violet keine Wahl, als aus dem Palast zu fliehen oder dem sicheren Tod ins Auge zu sehen. Zusammen mit Ash und ihrer besten Freundin Raven rennt Violet aus ihrem unerträglichen Dasein als Surrogat der Herzogin davon. Doch das Juwel zu verlassen ist alles andere als einfach. Auf ihrem Weg durch die Kreise der Einzigen Stadt verfolgen die Regimenter des Adels sie auf Schritt und Tritt. Die drei Geflohenen schaffen es nur äußerst knapp, sich in die sichere Umgebung eines geheimnisvollen Hauses in der Farm zu retten. Hier befindet sich das Herz der Rebellion gegen den Adel. Zusammen mit einer neuen Verbündeten entdeckt Violet, dass ihre Gabe sehr viel mächtiger ist, als sie sich vorstellen konnte. Aber ist Violet stark genug, sich gegen das Juwel zu erheben?

So viele Fragen sind am Ende des ersten Bandes offen geblieben. Wird Ash sterben? Wird Violet dem Juwel wirklich entkommen? Was wurde mit Raven angestellt? Werden die drei es schaffen?
Das alles wird relativ schnell aufgelöst und sobald man sich versieht befinden sich die drei auf der Flucht quer durch die Insel. Immer wieder bekommen sie Hilfe von Mitgliedern des Schwarzen Schlüssels – ein Geheimbund der es sich zur festen Aufgabe gemacht hat den dem Adel und seinen Machenschaften Einhalt zu gebieten.
Das Ziel der drei Rebellen ist die Weiße Rose. In diesem abgelegenen Waldhäuschen lernt Violet was es wirklich heißt so zu sein wie sie und was ihr das Juwel jahrelang über ihre Gabe verschwiegen hat.
Mithilfe dieser Informationen versuchen die Mitglieder des Schwarzen Schlüssels so viele Menschen wie möglich auf ihr Seite zu ziehen. Unter anderem auch Surrogat, die den Aufstand gegen den Adel mit Hilfe ihrer Macht unterstützen sollen.

 

Auch der zweite Band war schnell gelesen und hat mich zu großen Teilen überzeugt. Es waren wieder ähnliche Dinge die mich gestört haben, aber vor Allem hätte ich mir mehr Tiefe in diesem Band gewünscht.
Ich hätte gerne mehr über die Beziehung und Gefühle zwischen ihr und Ash erfahren und auch wie sie und ihre Vorgänge in ihrem Inneren beschrieben wurden erschien mit etwas platt. Trotzdem war es sehr interessant wie die Entwicklung von Violet verläuft sobald sie den Fängen des Juwels entkommt und was ihr daraufhin am Herzen liegt.
Auch die weiteren Entwicklungen auf der Insel waren gut gestaltet. Trotz Allem blieb es wieder teilweise sehr vorhersehbar, womit man allerdings gut leben kann, da das Buch sehr spannend gehalten wurde.
Fazit
Eine gelungene Fortsetzung zum ersten Band, die Hunger auf mehr macht.

Bewertung
⭐️⭐️⭐️⭐️

 

———— AB HIER NICHT WEITERLESEN WENN DU DEN ZWEITEN TEIL NOCH NICHT GELESEN HAST, DIES ABER NOCH NACHHOLEN WILLST ————–

Bei meinem Besuch Anfang Juli in Berlin, habe ich wieder mal den Büchertempel aufgesucht und dort ist dann der dritte und letze Teil in meine Tasche gewandert. Direkt am nächsten Tag habe ich ihn dann auch angefangen und direkt beendet. Nunja, ob das ein gutes Zeichen war oder nicht, werdet ihr gleich herausfinden.

 

Bildergebnis für das juwel der schwarze schlüsselViolet und der Geheimbund Der Schwarze Schlüssel bereiten einen Angriff auf den Adel vor, und Violet soll eine zentrale Rolle dabei spielen. Sie muss die jungen Frauen anführen, die die Auktion manipulieren und die Mauern der Einzigen Stadt zum Einstürzen bringen sollen. Doch Violet ist hin- und hergerissen. Ihre Schwester Hazel ist im Palast der Herzogin vom See gefangen. Um ihre Schwester zu retten, muss sie ihre Freunde und die gute Sache im Stich lassen und in das Juwel zurückkehren.

 

Die Herzogin hat Violets Schwester und lässt Alle im Glauben es sei nicht Hazel sondern Violet. Und sie kann nichts dagegen machen.
Sie und Raven müssen durch die weitern Verwahranstalten für Surrogat um die Mädchen für sich zu gewinnen und den Aufstand gegen den Adel ins Laufen zu bringen. Ash dreht während dessen weiterhin am Rad, weil er sich komplett nutzlos fühlt, aber Violet kann sich auf nichts anderes konzentrieren als ihre Schwester die im Juwel festgehalten wird und mit der Sachen angestellt werden, die Violet sich nicht wagt vorzustellen.
Kurzerhand beschließt sie unter falschem namen und Aussehen sich ins Juwel zu schleichen um so Hazel näher zu sein und vor Ort weiter die Revolution voran zu treiben.

Der Abschluss der Reihe war für mich leider nicht der erhoffte glorreiche Abschluss einer schönen Reihe.
Von Anfang an ging für mich alles viel zu schnell und Alles was sich Violet in den Kopf gesetzt hatte klappte wie am Schnürchen, egal wie unrealistisch es eigentlich war. Das machte sich leider je weiter man las immer mehr bemerkbar. Und je weiter die Geschichte voran schritt, desto mehr hatte ich das Gefühl, dass die Geschehnisse einfach nur noch unrealistisch waren.
Auch hier hatte ich wieder das extreme Bedürfnis weiter in die Tiefe zu gehen doch leider ist das nicht geschehen.
Alles wurde so hoppla hopp abgeklappert und nie hatte ich das Gefühl wirklich in der Geschichte drin zu sein. Ich habe das Buch mehr überflogen als, dass es zu einem richtigen Leseerlebnis wurde.
Eigentlich würde ich sagen dieses Buch kriegt von mir nicht mehr als zwei Sterne, da jedoch mein Bedürfnis nach Reihenabschlüssen zufrieden gestellt wurde gibts noch einen Trost Stern oben drauf.

Fazit
Trotz Friede Freude Eierkuchen für mich kein Happy End

Bewertung
⭐️⭐️⭐️